Praxis für Psychotherapie und Beratung

Vinzenz Strauss

lic. phil., Master of Advanced Studies in Psychotherapy, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP

Therapeutischer Werdegang und Privates.

 

Nach Abschluss des Studiums der klinischen Psychologie absolvierte ich die postgraduale Ausbildung zum Psychotherapeuten mit kognitiv-behavioralem und interpersonalem Schwerpunkt der Universität Bern. 

 

Dabei handelt es sich um einen wissenschaftlich fundierten Ansatz, welcher aus den verschiedenen psychotherapeutischen Richtungen wie kognitive Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie, systemische Therapie und psychodynamische Therapie diejenigen Störungsmodelle und Therapiemethoden integriert, die wiederholt wissenschaftlich überprüft wurden und für die fundierte Wirkungsnachweise erbracht werden konnten. Dies ermöglicht eine auf heutigem Wissen basierende Abstimmung zwischen forschungsbasierten Therapiemethoden und zu behandelnder Problematik.

 

Als Psychologe am Psychiatrischen Dienst Thun, im Suchttherapiezentrum Wimmis und an der psychotherapeutischen Praxisstelle der Universität Bern spezialisierte ich mich auf die Erwachsenenpsychiatrie, Krisenintervention, Paartherapie sowie Angst- und Suchttherapie. Im Rahmen meiner Arbeit in der Kinder- und Jugenforensik des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes der Universität Zürich, am Zentrum für Gesundheits- und Rehabilitationspsychologie der Universität Freiburg, in der Stiftung Bächtelen und auf der Erziehungsberatung Bern spezialisierte ich mich insbesondere auf die Therapie von Kindern und Jugendlichen, die Arbeit mit Familiensystemen sowie auf die Erziehungsberatung.

 

 

Curriculum Vitae

 

Angaben zur Person:

Name: Vinzenz Strauss

 

Geburtsdatum: 29.01.1976

 

Zivilstand: verheiratet, zweifacher Vater

 

Weiteres: mit Familie und Katzen in Bern wohnend

 

Aus- und Weiterbildung:

2012: Weiterbildung, KOKES, Erwachsenen- und Kindesschutz

 

2010: Praxisbewilligung als Psychotherapeut im Kanton Bern

 

2010: Zertifikation des Fachtitels Fachpsychologe für Psychotherapie FSP

 

2010: Master of Advanced Studies in Psychotherapy der philosophisch-humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern 

 

2005-2010: Postgraduale Weiterbildung in Psychotherapie mit kognitiv-behavioralem und interpersonalem Schwerpunkt der Universität Bern

 

2004: Lizentiat in Psychologie an der philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern

 

1998-2004: Psychologiestudium mit den Schwerpunkten klinische Psychologie und Psychotherapie; 1. Nebenfach: Psychologie der Entwicklungsstörungen; 2. Nebenfach: Ethnologie

 

1987-1998: Freies Gymnasium Bern, Maturitätstypus E

 

1983-1987: Primarschule Herrenschwanden BE

 

Fortbildung:

Seit 2013: KESB interne Fortbildungen im Bereich Erwachsenen- und Kindesschutz

 

2012: Deliktarbeit und Fantasiearbeit, Frank Urbaniok, Internationales Symposium für forensische Psychiatrie, Zürich

 

2011/2012: Interne und externe Fortbildungen und Kolloquien des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des KJPD Zürich

 

2011: Deliktorientierte Therapie bei Gewaltstraftätern, Frank Urbaniok, Internationales Symposium für forensische Psychiatrie, Zürich

 

2010: Fortbildung der psychiatrischen Dienste Thun zur emotionszentrierten Behandlung der Borderlinestörung

 

2009/2010: Interne und externe Fortbildungen der psychiatrischen Dienste Thun

 

2005-2007 Interne und externe Fortbildungen und Kolloquien des Zentrums für Gesundheits- und Rehabilitationspsychologie der Universität Freiburg

 

Berufserfahrung:

Seit 01.2013: Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde Bern

Behördenmitglied, Kindes- und Erwachsenenschutz

 

01.2011-12.2012: Fachstelle für Kinder- und Jugendforensik des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes der Universität Zürich

Einzel- und Gruppentherapie, Elterngespräche, Therapieabklärung und Erstellung von forensischen Gutachten.

 

Seit 10.2010: Psychotherapie in eigener Praxis

Therapeutische Tätigkeit mit Kindern, Jugendlichen, Familiensystemen und Erwachsenen im Einzel- und Mehrpersonensetting.

 

01.2009-12.2010:  Psychiatrische Dienste Thun, sozialpsychiatrisches Ambulatorium, Spital STS AG

Abklärung, Beurteilung und Behandlung von Patient/-innen im ambulanten Bereich; Einzel- und Gruppentherapien; Paar- und Familiengespräche; Krisenintervention am psychiatrischen Notfalldienst; konsiliarische Tätigkeit im Spital Thun; Leitung der Angstgruppe und der störungsspezifischen Intervisionsgruppe; Lehrtätigkeit für Assistenzärzte/-innen im Rahmen der ärztlichen postgradualen Weiterbildung.

 

09.2007-12.2008: Zentrum für Suchttherapie Wimmis

Abklärung, Beurteilung und Behandlung von Patienten/-innen im stationären und teilstationären Bereich; Einzel- und Gruppentherapien; Paar- und Familiengespräche; Supervision von Mitarbeiter/-innen und konzeptuelle Weiterentwicklung des therapeutischen Konzeptes im Hause.

 

03.2005-09.2007: Zentrum für Gesundheits- und Rehabilitationspsychologie, Universität Freiburg

Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit Erstellung, Evaluation und Durchführung des Präventionsprogramms „VIVA“ für psychisch auffällige Jugendliche und junge Erwachsene; Entwicklung und Durchführung eines Fortbildungslehrgangs zur Weitervermittlung des Programms an Fachpersonen; Fortbildung und Supervision von Fachpersonen in der Deutschschweiz.

 

Weitere Tätigkeiten:

01.2006-12.2008: Abklärung, Beurteilung und Behandlung im Einzel- und Mehrpersonensetting (Paar- und Familiengespräche) von Patienten/-innen im ambulanten Bereich an der psychotherapeutischen Praxisstelle der Universität Bern.

 

06.2003-01.2006:  Sozialpädagogische Tätigkeit in der Stiftung Bächtelen (Wohn- und Ausbildungsheim für lernbehinderte Jugendliche); Beratung und Unterstützung der lernbehinderten Jugendlichen in der Alltagsbewältigung und im psychosozialen Bereich.

 

02.2004-10-2004: Testpsychologische Abklärung von Kindern und Jugendlichen in der Praxis von Fr. Dr. E. Heide, FMH Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.

 

10.2002-02.2004: Co-Leitung und Leitung von Gruppentherapien an der Erziehungsberatung Bern mit verhaltensauffälligen Kindern sowie Kindern aus Scheidungs- und Trennungssituationen.

 

08.2002-10.2002: Dreimonatiges Praktikum an der Erziehungsberatung Bern; Durchführung, Auswertung und Interpretation psychologischer Testverfahren; Durchführung von Anamneseerhebungen und therapeutischen Gesprächen.

 

Berufsverbände:

Gründungsvorstandsmitglied, Netzwerk für wissenschaftliche Psychotherapie (NWP)

 

Ordentliches Mitglied, Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP)